Exkursion Vinnolit und Wacker

Exkursion Vinnolit und Wacker

Für den 10.11. und 11.11.2016 organisierte die DGVC eine kleine Exkursion in Chemiedreieck Bayerns. Los ging es am Donnerstagmorgen in Richtung Gendorf zum Standort der Vinnolit.

Die kleine Gruppe von 8 Teilnehmern wurde von Ort von Herrn Dr. Wagenhuber, Betriebsleiter der Chlorelektrolyse, begrüßt und erhielt einen Einblick in die Firma und deren Produkte. Danach ging es mit der eigentlichen Führung zur Chlorelektrolyse los.

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Am Standort Gendorf stellt die Vinnolit GmbH im Membranchlorelektrolyse-Verfahren Chlor für ihre angrenzende PVC-Produktion her. Wir erhielten einen detaillierten Einblick in die Chlorherstellung, von der Anlieferung des Salzes, über dessen Aufbereitung bis hin zur eigentlichen Elektrolyse. Auf Grund der weiten Anreise war die Exkursion auf 2 Tage angelegt. Es ging nach dem Besuch bei der Vinnolit GmbH in die Jugendherberge in Mühldorf.

Am nächsten Tag wurden wir um 9 Uhr bei der Wacker Chemie in deren Stammwerk in Burghausen von Herrn Dr. Bauer, Abteilungsleiter für das Advanced Prozess Controlling, erwartet. Es folgten ein kurzer einführender Vortrag zum Unternehmen, ein Vortrag über die Einstiegsmöglichkeit im Konzern und ein kurzer Bericht zum Einstieg als Ingenieur von Herrn Dipl.-Ing. Kutza, welcher nach einem Studium des Chemieingenieurwesens an der TU Dresden bei der Wacker in der Verfahrensentwicklung eingestiegen war. Anschließend ging es zu einer gut einstündigen Exkursion über des gesamte Werksgelände der Wacker in Burghausen. Auf das Mittagessen folgte ein Rundgang im PVC-, sowie im Silicon-Anwendungstechnikum. In diesen werden neue Produkte in Kooperation von Wacker und dessen Kunden entwickelt, seien es nun im PVC Bereich neue Materialzusammensetzung für Fensterrahmen, oder im Silicon Bereich neue Zusammensetzungen für Backformen oder Schläuche zur Zucht von Algen. Es folgte noch ein kurzer Rundgang in die Alzwerke:

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Zur Gründungszeit konnte der Strombedarf des Standorts vollständig damit gedeckt werden, heute jedoch nur noch ca. 10%, u.a. als Notstromversorgung.

Anschließend ging es zurück nach Dresden.

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