Exkursion Wacker und Clariant

Exkursion Wacker und Clariant

Insgesamt 18 Teilnehmer machten sich am 19. März 2014 mit dem Bus auf den Weg ins Bayerische Chemiedreieck.
Nach der Ankunft bei der Wacker Chemie AG in Burghausen wurden sie zunächst durch Dr. Bauer von der Verfahrensentwicklung über den Standort, das Unternehmen und die Produkte informiert. Anschließend berichtetet Frau Klimek als Leiterin vom Personalmarketing.
Im Anschluss erfolgte eine interessante Rundfahrt durch das Werksgelände, welches den größten Chemiestandort Bayern darstellt. Zwischenstopps wurden eingelegt am Anwendungslabor Silicone Bautenschutz (insb. Hydrophobierung von Material durch wasserabweisende Silicone), der Silan-Messwarte (u.a. Steuerung der Wirbelschichtreaktoren und Destillationskolonnen für die Herstellung von Reinstsilicium oder Silan als Rohstoff für Silicone) und dem beeindruckendem Wasserschloss des Alzkanals (Wasser gelangt mit einem Höhenunterschied von 63 m über fünf Druckrohre ins Tal).
Nach etwa 4 h fuhren die Teilnehmer in die Jugendherberge von Burghausen und ließen den Abend in der Stadt ausklingen.

Am darauffolgenden Tag ging die Fahrt ins nahe Gendorf zur Clariant Produkte (Deutschland) GmbH. Dr. Wachsen als Leiter der Verfahrenstechnik berichtete einführend ebenfalls über den Standort, das Unternehmen und die Produkte. Im Anschluss stellten Robert Langsch und Kay Weichelt das Institut für Verfahrenstechnik und Umwelttechnik der TU Dresden vor.
Nach einer Pause folgte durch Dr. Hildenbrand von InfraServ Gendorf ein Einblick in die Anlagenplanung bzw. dem Anlagenbau und den Betrieb von Chemieparks allgemein und in Gendorf im Speziellen.
Frau Dr. Maier stellte im Anschluss die komplexen Schritte eines Projektablaufes von den ersten Überlegungen bis hin zum Produkt am Beispiel des „Process Design for Glucamides“ vor, bei welchem es um Amide einer guten Farbqualität geht.
Nach dem Mittagessen informierte Dr. Link über die Pilot Plant Gendorf, in welcher nach absolvierten Untersuchungen im Labor vor der großtechnischen Produktion Versuche im Technikumsmaßstab durchgeführt werden.
Den Abschluss bildete die Rundfahrt durch das Werksgelände. Dabei wurde an der Nitril-Amin-Anlage (Messwarte und Produktion der Amide als wichtiger Zusatzstoff von Reinigungsmitteln) ein Stopp eingelegt und anschließend die Process Technology/Pilot Plant besichtigt.

Geschafft und mit vielen Eindrücken machten sich die Studenten um 16:15 Uhr auf den Rückweg nach Dresden.

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